34 x Design

 

Eine Ausstellung, ein Designbuch und ein App-Guide

 

Museum für Angewandte Kunst Köln
27. Oktober 2018 – 27. Januar 2019

„34 x Design“ vereint internationale Highlights der Designsammlung des MAKK in einer Ausstellung und spiegelt den Geschmacks- und Technologiewandel in nahezu 100 Jahren Designgeschichte wider: vom „Rot-Blauen-Stuhl“ Rietvelds (1918) bis hin zum 3D-gedruckten „Generico Chair“ aus dem Jahre 2014.

Anlass für die Schau ist die Veröffentlichung des neuen Designbuchs „Überall Design und wir mittendrin“. „Kein Schnickschnack!“, „Klack-klack-pling!“, „Ganz schön schräg!“, „Der hat ’nen Vogel!“: dies sind einige der 34 Kapitelüberschriften, die von den Highlights des 20./ 21. Jahrhunderts erzählen. Mit humorvollen Illustrationen und sachlichen, aber in leichter Sprache verfassten Texten, richtet sich das Designbuch an Kinder und Erwachsene und liefert Informationen zu den Objekten, aber auch zu deren Gestalterinnen und Gestaltern. Ergänzend zum Buch bietet die neue Jugendseite „superMAKKx“, der Museums-Webseite (www.makk.de), Videos, Bildmaterial und Basteltipps.

Mit einem kostenlosen App-Guide können die Objekte mit Audio- und Leseführungen erschlossen werden: von Kindern für Kinder als Hörspiel inszeniert oder von den bekannten Schauspielern Stefko Hanushevsky und Svenja Wagner für Erwachsene bzw. mit zusätzlichen Audiodeskriptionen für sehbehinderte und blinde Besucher*innen eingesprochen.

Das MAKK besitzt mit seiner international renommierten Sammlung eine der qualitätvollsten und größten Kollektionen Europas. Fast alle bedeutenden Designerinnen und Designer sind mit repräsentativen Arbeiten vertreten. 2005 wurde die Sammlung durch die exzellente und äußerst umfangreiche Stiftung von Prof. Richard G. Winkler wesentlich erweitert. Neben nordamerikanischem und westeuropäischem Design des 20. und 21. Jahrhunderts enthält die Sammlung Winkler hochkarätige Werke der Bildenden Kunst. Vor zehn Jahren, am 31. Oktober 2008, wurde daraufhin die Abteilung „Kunst + Design im Dialog“ mit neuem und bis heute in Europa einzigartigem Konzept eröffnet – Design wird nicht isoliert, sondern in Dialog mit Werken der Bildenden Kunst ausgestellt, also Mondrian und Rietveld!

 

Das Designbuch „Überall Design und wir mittendrin“ und die App-Guides wurden gefördert von der Sal. Oppenheim-Stiftung, der Overstolzengesellschaft und der Fördergesellschaft Kulturelle Bildung e.V.

 

 

 


 

 

Ausstellung im Kunstverein Münsterland in Coesfeld

 

Anja Ganster

When you turn I turn with you (Constellation 7)

11.11.2018 - 13.1.2019

 

 

Ausgehend von realen Raumsituationen und ihrem eigenen, oft auf Reisen aufgenommenen Bildarchiv ist Anja
Ganster vorwiegend als Malerin tätig. In letzter Zeit sind Papierarbeiten, skulpturale, installative Arbeiten sowie
Video hinzugekommen. Häufig zeigen ihre vielschichtigen Bilder Stadt- und Architekturansichten, Interieurs,
Stillleben oder Landschaften. Eine zentrale Fragestellung ihrer Werke ist die existentielle Beziehung                      des Menschenzu Raum, Zeit oder Bewegung, aber auch zu dem, was man nicht genau erklären oder beschreiben kann.In ihrem Projekt „Constellations“ untersucht Anja Ganster, wie auf den ersten Blick untereinander fremde
Elemente – sowohl vom Medium als auch vom Inhalt hergesehen – in Ausstellungen miteinander in Verbindung
treten. Dabei entstehen Zusammenhänge, die je nach Betrachter unterschiedlich gelesen werden können. Ein
Klang, ein Gedicht oder eine Geschichte entsteht und man reist mit den Arbeiten, die durch ein unbestimmtes
narratives Band verknüpft sind und doch immer nureinen Zwischenzustand abbilden.

 

http://www.kunstverein-muensterland.de/index.php/ausstellungen/vorschau

 

 


 

 

Andy Warhol - Pop goes Art

 

Museum für Angewandte Kunst Köln

 

1. September 2018 bis 24. März 2019

 

 

Das MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln präsentiert erstmals die bislang unveröffentlichte Privatsammlung von Ulrich Reininghaus, die nahezu lückenlos alle von Andy Warhol gestalteten, konzipierten und produzierten Plattencover sowie zahlreiche Skizzen und Entwürfe umfasst. Zusammen mit Filmen, Hörbeispielen, Fotografien und weiteren Arbeiten von Warhol dokumentiert die Ausstellung ̶ getreu dem Titel „Pop goes Art“ ̶ das Zusammenspiel der Medien Kunst und Musik.

Andy Warhol (1928-1987) setzte sich während seiner gesamten beruflichen Laufbahn mit dem Medium Schallplatten-Cover auseinander, nicht nur als Grafiker und Künstler, sondern auch als Produzent. Er gestaltete Plattencover für international renommierte Interpreten und für die unterschiedlichsten Musikgenres von Jazz, Klassik, Pop, Rock, Punk, New Wave bis hin zu Radioreportagen und Filmmusik. Hierzu zählen das legendäre und skandalöse Album der Rolling Stones „Sticky Fingers“ oder Cover für Diana Ross, John Lennon, Paul Anka, Miguel Bosé oder das NBC Symphony Orchestra.

Durch Zeichnungen, Siebdrucke, Fotografien Collagen sowie eigenwillige kalligraphische und dreidimensionale Elemente prägte Warhol die Ästhetik der zeitgenössischen Plattencovergestaltung. Gleichzeitig sind die über einen Zeitraum von rund 40 Jahren entstandenen, zum Teil in sehr hohen Auflagen erschienen Alben ein eindrucksvolles Dokument für Warhols künstlerischen Werdegang, seine Pop-Philosophie und die für sein Werk prägende Idee der seriellen Kunst.

Absoluten Kultstatus hat mittlerweile das Album „The Velvet Underground & Nico“. Dieses Debütalbum der experimentellen Rockband The Velvet Underground mit der Sängerin Nico wurde von Andy Warhol produziert und im März 1967 veröffentlicht. Das ebenfalls von ihm konzipierte Plattencover zeigt eine Banane, deren gelbe Schale in Form eines Aufklebers gemäß des Slogans „Peel Slowly and See“ abgezogen werden kann, so dass das rosa Fruchtfleisch erscheint.

2018 jährt sich der 90ste Geburtstag Andy Warhols sowie der 80ste Geburtstag bzw. 30ste Todestag der aus Köln stammenden Musik- und Modeikone Nico (gebürtig Christa Päffgen), die als Warhols Muse Teil der Factory war und in zahlreichen Filmen Warhols wie beispielsweise „The Chelsea Girls“ mitspielte. In der Ausstellung erinnern Fotografien an Nico und am Eröffnungswochenende (30.8.-2.9.2018) finden in Kooperation mit dem Musikfestival c/o pop Konzerte im Museum statt – eine Hommage an die Sängerin Nico.

 

https://museenkoeln.de/museum-fuer-angewandte-kunst/

 

 

 

 


 

 

Experimente in Licht und Bewegung

LWL-Museum für Kunst und Kultur zeigt, wie Bauhaus-Ideen in Amerika den Kunstbegriff erweitern

 

Münster (lwl). Das Bauhaus ist mehr als das gebaute Manifest oder ikonisches Design. Mit seinem innovativen Anliegen, die strengen Grenzen zwischen bildender, darstellender und angewandter Kunst aufzulösen, prägte das Staatliche Bauhaus zahlreiche Künstlerinnen und Künstler der Moderne.

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster überschreitet mit der Ausstellung "Bauhaus und Amerika. Experimente in Licht und Bewegung" (9. November 2018 bis 10. März 2019) ebenfalls Grenzen: Bewusst richtet es den Blick auf die wechselseitigen Beziehungen der um 1930 nach Amerika emigrierten Bauhäusler zu amerikanischen Kunstschaffenden und konzentriert sich dabei auf das bisher wenig beachtete Feld von Licht- und Bewegungsexperimenten. Mehr als 150 Arbeiten aus dem Bereich Malerei, Skulptur, Fotografie und Film ermöglichen einen Einblick in das Schaffen von über 50 Künstlerinnen und Künstlern.

In der von Walter Gropius 1919 in Weimar gegründeten Kunstschule war die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Gewerke und Künste das Grundprinzip der Lehre. Nach der Schließung des Bauhauses in Dessau 1932 und in Berlin 1933 durch die Nationalsozialisten emigrierten viele ehemalige Bauhäuslerinnen und Bauhäusler nach Amerika. Als Professoren an wegweisenden Kunstinstitutionen wie dem Black Mountain College in North Carolina oder dem New Bauhaus in Chicago brachten sie bedeutende, vom Bauhaus geprägte Ideen in die USA und entwickelten sie dort weiter. Durch die fruchtbaren Interaktionen entstand ein erweiterter - grenzüberschreitender - Kunstbegriff, der die Kunst- und Kulturszene nach 1945 revolutionierte und bis heute wirksam ist.

 

https://www.lwl.org/pressemitteilungen/nr_mitteilung.php?urlID=46476

 

 


 

Marc Chagall - Der wache Träumer

 

13. Oktober 2018 - 20. Januar 2019

Kunstmuseum Pablo Picasso Münster

 

https://www.kunstmuseum-picasso-muenster.de/ausstellungen/aktuelle-ausstellungen/marc-chagall-der-wache-traeumer/

 


 

Ernst Ludwig Kirchner
Erträumte Reisen

Bundeskunsthalle Bonn

16. November 2018 bis 3. März 2019

 

Kirchner gehört zu den bekanntesten Malern des deutschen Expressionismus und zählt als Mitbegründer der Brücke-Gruppe am Anfang des 20. Jahrhunderts zu den wichtigsten Künstlern. Durch das Leben und Werk des Malers zieht sich wie ein roter Faden seine Suche nach dem Exotischen und Ursprünglichen, nach anderen Ländern und Kulturen. Entstanden sind farbenprächtige Bilder aus der Fantasie, in denen er fremde Welten erschuf und doch seiner Lebensrealität stets verhaftet blieb.
Anhand ausgewählter Stationen wie Dresden, Berlin, Fehmarn und Davos zeichnet die Ausstellung Kirchners Lebensweg und Schaffen nach. Die retrospektive Ausstellung mit mehr als 180 Kunstwerken veranschaulicht, wie er gesellschaftliche und künstlerische Einflüsse immer wieder neu verarbeitete und dabei auch persönlich und malerisch Neuland betrat.

Die Ausstellung wird kuratiert von Katharina Beisiegel (Art Centre Basel) in Zusammenarbeit mit dem Kirchner Museum Davos und mit Thorsten Sadowsky und organisiert vom Art Centre Basel in Zusammenarbeit mit der Bundeskunsthalle.

                                              https://www.bundeskunsthalle.de/ausstellungen/index.html

 

 


 

NUR NOCH BIS ZUM 13. JANUAR 2019!


 

NUR NOCH BIS ZUM 27. JANUAR 2019!


 

 

 

 

BILD MACHT RELIGION

 

Kunst zwischen Verehrung, Verbot und Vernichtung


13 Okt 2018———24 Feb 2019

 

Die Ausstellung widmet sich dem Thema, wie sich Künstler ihren Lebensunterhalt im Dienst der Kirche, z.B. im Mittelalter, verdient haben.

 

kunstmuseum bochum

 


 

NUR NOCH BIS ZUM 13. JANUAR 2019!

Mit großem Dank und ebensolchem Jubel feiert die LUDWIGGALERIE ihren 20. Geburtstag. Die Gesten zu solchen Emotionen finden sich - natürlich - auch auf Kunstwerken wieder. Und so ist dies das Grundthema, unter dem Meisterwerke aus der Sammlung Peter und Irene Ludwig in der LUDWIGGALERIE zusammengebracht werden. Mit internationalen Leihgaben bestückt, wird der nonverbalen Kommunikation, der stummen Dichtung, wie Leonardo da Vinci die Kunst benennt, nachgespürt.

 

Dabei treten, ganz im Sinne des Sammlerehepaares, Werke aus unterschiedlichen Zeiten und Weltregionen in einen Dialog. Von der Antike bis heute, von präkolumbianischer Kunst bis zum europäischen Mittelalter und noch sehr viel weiter reicht die Spanne. Die Frage, was die Dinge im Inneren vereint oder auch trennt, ist für die Ludwigs immer eine zentrale gewesen. Die Begegnung der Werke unter einer gemeinsamen Fragestellung führt dieses Interesse weiter. Mit Gesten kann man sich in der Fremde gut verständigen oder genau das Gegenteil erreichen: Vorsicht, wer in Indien den Kopf schüttelt!

 

 https://www.ludwiggalerie.de/de/ludwiggalerie/