Willi van Lück

Zeichnungen, Aquarelle und Computerbilder

Ausstellung vom 2. bis 5. November 2017

im Alten Rathaus

 

1. Wüstenlandschaften (Aquarell, 1991),  2. Denken denken (Zeichnung, 1995),  3. Vernetzung von Biologie und IT (Computerbild, 2012),

                                                                                                                                                                                 4. Superintelligenz (Computerbild, 2016)

 

Der Dorstener Kunstverein hat zu dieser Ausstellung eingeladen und Peter Schwanenberg, der stellvertretende Vorsitzende des Vereins, hat die Auswahl der 35 ausgestellten Bilder kuratiert. Alle Bilder stammen aus den letzten 60 Jahren der künstlerischen Arbeiten von Willi van Lück.

 

Peter Broich, Vorsitzender des Dorstener Kunstvereins, begrüßte zur Eröffnung der Ausstellung die Besucherinnen und Besucher und Willi van Lück führte in einer Beamer-Präsentation in die Bilder seiner Ausstellung ein. Sie zeigten einen Spannungsbogen von Zeichnungen zu Aquarellen sowie von Collagen zu „Schlüsselproblemen“ unserer Zeit (die teils mit Photoshop erstellt wurden) bis hin zu Bildgestaltungen mit dem Expertensystem CorelDRAW. Die Bilder aus den letzten Jahren thematisieren insbesondere die Digitalisierung der Welt und die Künstliche Intelligenz mit ihren selbstlernenden, evolutionären Algorithmen. Gerade diese Bilder stellen die Frage: Was macht das mit uns Menschen? Und dabei geht es nun nicht mehr nur um körperliche sondern auch um geistige Unversehrtheit.

 

So beendet Willi van Lück denn auch seine Einführung auch mit dem Worten von Kaspar König, dem Kurator der Skulptur Projekte in Münster: „Kunst sollte gute Fragen stellen.“ .. „Kunst kann die Welt nicht retten …“ „Alles was sie tun kann, ist sensibilisieren, nachdenklicher machen und unabhängiger machen.“ 

 

Im diskursiven Zusammenhang mit seinen Bildern aus den letzten Jahren stehen auch die folgenden realen Probleme aus der Lernumgebung „Modellieren mit Mathe“: (https://www.blikk.it/angebote/modellmathe) 

  • Zeitbeschleunigte informationstechnische Evolution - nachbiologische Lebewesen? (ma0510.htm)

  • Lahme gehen, Blinde sehen, Taube hören? (ma0930.htm)

  • Gen- und biotechnische Evolution: Mehr Chancen als Risiken? (ma0950.htm) 

Die Beamer Präsentation zur Einführung in die Ausstellung sowie eine Zusammenstellung aller ausgestellten Bilder, jeweils mit Beschreibung, können bei Willi van Lück angefordert werden.

 

Und auch Fragen zu den Aussagen der Bilder sowie zu ihrer künstlerischen Gestaltung nimmt Willi van Lück sehr gerne entgegen. Er wird sie beantworten und auch diskutieren.

 

Für Nachfragen und Stellungnahmen hier die Kontaktadresse:

 

willi.van.lueck@t-online.de 

 


Berti Kamps

Female Colors

11. März 2017

 

Am 11. März um 18.30 Uhr lud der Dorstener Kunstverein in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle im Rahmen der 32. Frauenkulturtage zur Ausstellungseröffnung  „Female Colors“ ins Alte Rathaus ein. Peter Broich, Vorsitzender des Dorstener Kunstvereins, begrüßte die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung. Eine Einführung erfolgte durch die Kunsthistorikerin Dr. Sandra Abend, Kuratorin im Hildener Wilhelm-Fabry-Museum und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photografie e. V. Vanessa Püllen von FEMNET e. V. aus Bonn berichtete über die Situation von Frauen in der Textilindustrie mit ihrem Beitrag „Die moderne Form der Sklaverei in indischen Spinnereien“. Das Projekt erfolgte mit Unterstützung der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen über die ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH.